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Wünschelrute

Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort.
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.

Dieses kurze, aber für die Romantik programmatische Gedicht von Joseph von Eichendorff haben wir heute im Unterricht behandelt. Es stieß auf geteilte Meinungen: während die einen es durchaus als schön und melodiös empfunden haben, fanden es andere nicht so toll und haben sich vor allem an dem Wort „triffst“ in Vers 4 gestört. Eine kurze Interpretation zu diesem Gedicht gibt es einmal mehr bei Wikipedia.

Und auch das Bild hier, das einen Wünschelrutengänger aus dem 18. Jahrhundert zeigt, stammt von dort. Natürlich kann man hier auch nochmal nachlesen, was Wünschelruten eigentlich sind und wofür sie angeblich dienen sollen.

Wenn sich noch jemand zu diesem Gedicht äußern möchte, kann er das gerne in den Kommentaren tun!