Anmerkung der Redaktion: dies ist das zweite Ergebnis zu dieser Aufgabe, Autor ist natürlich Ludwig Tieck selbst. Viel Vergnügen bei der Lektüre und danke an Herrn Tieck!

tieck11Herr Tieck, sehr erfreulich, dass Sie sich Zeit für unser Interview genommen haben. Es schmeichelt mir einen so berühmten Romantiker wie Sie begrüßen zu dürfen. Nun lassen Sie uns doch zuerst einmal wissen, wann und wo Sie geboren sind! 

Also, lassen Sie mich mal überlegen, meine Geburt liegt schon einige Zeit zurück…(lacht)… okay, das war am 31.Mai 1773 in Berlin. 

Sie haben ja schon sehr früh mit dem Schreiben von Erzählungen und Dramen angefangen, werden sogar als „frühreif“ und „hochbegabt“ bezeichnet. Was sagen Sie dazu? 

Das ist mir bis jetzt noch nicht zu Ohren gekommen, aber es stimmt auf  jeden Fall, dass ich schon während meiner Schulzeit meine schriftstellerischen Aktivitäten aufgenommen habe. 

Trotz Ihres schriftstellerischen Talents, üben sie auch noch andere Tätigkeiten aus. Möchten Sie uns dazu nähere Auskunft geben? 

Mit Vergnügen berichte  ich Ihnen, dass ich als auch Herausgeber und Übersetzter erfolgreich bin. Ich habe bereits eine Übersetzung des „Don Quijchote“ angefertigt und beschäftige mich sehr eingehend mit Shakespeare. 

Das ist ja wirklich äußerst bemerkenswert.  Doch nun zurück zu Ihrem Dichterdasein. Herr Tieck, wie würden Sie Ihren Schreibstil selbst charakterisieren? 

Wenn sie mich so fragen, würde ich meinen Stil zunächst als flexibel bezeichnen. Denn ich habe mich nicht auf eine bestimmte Werkform festgelegt, sondern verfasse sowohl Komödien wie auch Märchen, schauerliche und unheimliche Erzählungen… je nachdem wie es mir gerade beliebt. Was nun genau den Stil betrifft…meine Frau, Amalie, beschreibt ihn immer als naiv und ironisch. Ob dem wirklich auch so ist, bin ich mir nicht sicher….Jeder hat doch so seine eigene persönliche Auffassung der Dinge. 

Nun gut, da muss ich Ihnen zustimmen. Lassen Sie uns abschließend noch über Ihr erstes romantisches Werk sprechen…. 

Oh ja, Sie meinen „William Lovell“, ein sehr düsteres Werk. Es handelt sich hierbei um einen Briefroman, der die Geschichte des Poeten William erzählt. 

Vielen Dank, Herr Tieck, für das interessante Interview!! 

Keine Ursache, ich freue mich immer wieder aufs Neue, wenn Leute an meiner Existenz interessiert sind. 

tieck

Quellen: www.whoswho.de  und  www.wikipedia.de