Anmerkung der Redaktion: dies ist das dreizehnte Ergebnis zu dieser Aufgabe, Autor ist natürlich Friedrich Freiherr de la Motte Fouqué selbst, der sich hier um eine Stelle in der „Romantischen Schule“ bewirbt. Viel Vergnügen bei der Lektüre und danke an Herrn Fouqué!

 

fouque2An:

frau_presser

http://www.romantischeschule.wordpress.com

München

  

Von:

Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte Fouqué

Berlin

 


Bewerbung um einen Vollzeitjob bei der „RomantischenSchule“  

                                                                                              Berlin, den 24.01.1843

Sehr geehrte frau_presser,                                             

da ich neulich erfahren habe, dass sie Mitarbeiter in Vollzeit für ihr Blog http://www.romantischeschule.wordpress.com suchen und ich schon seit längerem auf der Suche nach einer Tätigkeit bin, möchte ich mich hiermit um diese Stelle bewerben.

Aus Ihrer Internet-Adresse http://www.romantischeschule.wordpress.com schließe ich, dass Sie auf der Suche nach Romantikern sind und da ich mich seit Ende des 18. Jahrhunderts mit dieser Zeitepoche beschäftige, finde ich, dass ich Ihren Erwartungen entsprechen werde. In meinem Lebenslauf werden sie auch meine Werke finden, die ich „romantisch“ verfasst habe. Ich hoffe meine Kreativität, Flexibilität und Erfahrungen Ihnen unter Beweis stellen zu können.

Über ein persönliches Vorstellungsgespräch würde ich mich natürlich sehr freuen aber auch telefonisch stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

fouque1

 

Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte Fouqué


 

Lebenslauf: 

Name: Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte Fouqué

Geburtsdatum/-ort: 12.02.1777 in Brandenburg a.d. Havel

Sterbedatum/-ort: 23.01.1843 in Berlin 

Beruf: deutscher Dichter

Familie: altadelige französische Hugenottenfamilie                   

Bildung: 1782 durch Hauslehrer Wilhelm Heinrich Albrecht Fricke

                  1783 durch Hauslehrer Ditherich Arnold Friedrich Sachse

Armeezeit: 1794 als Kornett in der preußischen Armee

                      1813 Abschied von der Armee wegen Erkrankung

Ehefrauen: 1798 Marianne Schubaert (nach Jahren: Scheidung)

                       1803 Caroline Philippine von Rachow (gest.: 1831)

                       1833 Albertine Maria Tode

Kinder: Tochter Marie Luise Caroline (*1803)

                Sohn Karl Friedrich Wilhelm (*1839)

                Sohn Friedrich Wilhelm Waldemar (*1843)                 

Begegnungen mit: Goethe, Schiller, Herder, Arnim, Brentano, Chamisso,

                                     Eichendorff, Kleist, … 

Hobbies: dichten, flirten, ….

Werke: Romanzen vom Thal Ronceval“ (1805) 

                „Die Versuche und Hindernisse Karls“ (1808 )

                „Alvin“ (1808 )

                „Numancia“ (1809)

                „Der Held des Nordens“ (1810)

                „Undine“ (1811)

                „Der Zauberring“ (1813)                       


Berlin, den 24.01.1843

fouque

 

 

 

Quellen: wikipedia, fouque-gesellschaft, cpw-online, gutenberg