Anmerkung der Redaktion: dies ist das achzehnte Ergebnis zu dieser Aufgabe, Autor ist natürlich Wilhelm Hauff selbst. Viel Vergnügen bei der Lektüre und danke an Herrn Hauff!

hauffReporter: Hallo Herr Hauff, wie geht es Ihnen?

Hauff: Gut, danke.

Reporter: Lassen sie uns über Ihren berühmten Vorfahren Wilhelm reden?

Hauff: Nun gut, so genau weiß ich da auch nicht bescheid aber einiges kann ich sicherlich    erzählen.

Reporter: Was wissen sie denn über seine Kindheit und Jugend?

Hauff: Also, er wurde im November 1802 in Stuttgart geboren, bereits 1809 starb sein Vater und die Mutter musste mit den vier Kindern zu ihrem Vater nach Tübingen ziehen. Dort besuchte er dann das Gymnasium sowie später dann eine Klosterschule. Danach studierte er Theologie, dies wurde nämlich vom Staat finanziert.

Reporter: Und dann, womit verdiente er dann sein Geld?

Hauff: Er war dann bei einem Freiherrn in Stuttgart Hauslehrer, danach reiste er durch Frankreich und Norddeutschland. Soweit ich weiß veröffentlichte er dann einen Roman unter falschen Namen, um mehr Aufsehen zu erlangen und höhere Preise verlangen zu können. Dieser verkaufte sich dann glänzend und Wilhelm wurde bekannt. Ab 1827 war er dann  Redakteur bei einem Morgenblatt für gebildete Stände.

Reporter: Sie wissen ja doch einiges über ihn, wie sah es denn in seinem Privatleben aus?

Hauff: 1827 heiratete er seine Cousine Luise Hauff, gemeinsam bekamen die beiden dann ein Kind welches am 10. November geboren wurde.

Reporter: Doch dann geschah etwas Unerwartetes.

Hauff: Ja, auf einer Reise durch Tirol erkrankte er an Nervenfieber woraufhin er am 18. November, also nur acht Tage nach der Geburt seines Kindes starb.

Reporter: Jetzt wissen wir einiges über sein Leben aber wie sah es denn mit der Literatur aus?

Hauff: Wie schon gesagt, angefangen hat ja alles mit der Veröffentlichung des Buches „Der Mann im Mond oder der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme“ unter falschen Namen. Natürlich gab es davor auch schon einige Novellen von ihm, aber von nun an war bekannt. 1826 entstanden dann die Erzählungen „Othello“ und „Die Sängerin“, daneben sein historischer Roman „Lichtenstein“, welcher ja neben seinen Märchen das bekannteste Werk von ihm war.

Reporter: Ihm war ja nur ein kurzes Leben beschieden, was macht ihn denn unsterblich?

Hauff: Erstens wurden seine berühmten Märchen mehrmals verfilmt und zweitens gibt es noch solche Sachen wie den Wilhelm-Hauff-Preis zur Förderung von Kinder- und Jugendliteratur, der zu seinem Gedenken gestiftet wurde.

Reporter: Danke für dieses Interview, auf Wiedersehen.

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