Anmerkung der Redaktion: dies ist das sechzehnte Ergebnis zu dieser Aufgabe, Autor ist natürlich Clemens Brentano selbst. Viel Vergnügen bei der Lektüre und danke an Herrn Brentano!

brentano2Geboren.. …als : Drittes von 12 Kindern
                                 (einige starben früh)
                     …am : 09.09.1778
                     …in : Ehrenbreitstein

Geschlecht : Männlich

Sein Dialekt: rheinländisch

Sternzeichen: Jungfrau

Sexuelle Orientierung: Heterosexuell

Konfession : Katholisch → wendet sich von katholischer Kirche ab, später wieder zu

So hat er gewohnt: immer auf Wanderschaft, seit seiner Kindheit

Hier ist er gewesen: Koblenz (Jesuitengymnasium, Tante), Frankfurt (Eltern), Mannheim, Bonn (Studium), auf dem Boxberg bei Heidelberg, Jena (Zentrum der Romantik), Dresden, Prag, …

Ausbildung: Studium der Bergwissenschaft, Lehrling zum Geschäftsmann im Handelshaus seines Vaters, Medizin

Seine Hobbies: Musik, Theater spielen, Lesen ( Märchen! ), Reisen

Was er nicht mag: Wissenschaft, Philosophie

Seine große Liebe: Sophie Mereau: lernen sich 1798 kennen, weist Clemens mehrere Male ab, heiraten schließlich 1803, führen eine unglückliche Ehe, nach 2 Fehlgeburten stirbt Sophie bei der Geburt des 3. Kindes mit dem Kind zusammen
Luise Hensel (1817: lehnt Heiratsantrag ab → Freundschaft)

Ehefrauen: Sophie Mereau; Auguste Busmann (1807: unbedacht geschlossene Ehe → unglücklich, 1809: Trennung, schließlich Scheidung)

Gestorben: 28.07.1842

brentano

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Wir haben nun im Unterricht einige romantische Liebeslieder angehört, die von Mendelssohn-Bartholdy vertont wurden und außerdem eingehender Wilhelm Müllers Gedicht „Lindenbaum“, bekannt auch unter dem Titel „Am Brunnen vor dem Tore“, besprochen. Hier haben wir auch Darstellungen auf Postkarten (s.u.) und die Vertonungen von Franz Schubert (Winterreise) und Friedrich Silcher verglichen. Insgesamt stellten sich folgende Motive als wichtig für die behandelten romantische Liebesgedichte heraus:

motive_liebeslieder

Das Farbschema bei wordle heißt diesmal „Blue meets orange“, was einerseits für das romantische Blau (vgl. die blaue Blume, aber auch Bach, Fluss, Brunnen etc.) und andererseits für das Orange des beliebten Sonnenuntergangs bzw. Abendrots stehen soll.

Formal haben wir festgestellt, dass die behandelten Gedichte sich gerne an der Form der Volkslieder orientieren, d.h. es gibt Strophen mit je 4 Versen, pro Vers meist 3-4 Hebungen und oft wechseln die Kadenzen zwischen männlich und weiblich. Häufig steht ein Kreuzreim, wobei dieser auch unvollständig sein kann und sich dann nur 2 der 4 Verse pro Strophe aufeinander reimen, oft findet sich auch ein jambisches Metrum. Es handelt sich jedoch nicht um „echte“ Volkslieder, sie stammen nicht aus alter, dann aufgezeichneter Überlieferung und sind nicht anonym, sondern wurden von einem romantischen Dichter absichtsvoll nach dem Vorbild des Volkslieds gestaltet, es handelt sich also um romantische „Kunstlieder“.

Wie wir festgestellt haben, können diese Kunstlieder dann aber sehr wohl durch eine Vertonung wieder zu Volksliedern werden, die von einer breiten Bevölkerung gekannt werden, ohne dass den Singenden aber die Autoren der Lieder bekannt wären (oder überhaupt, dass es sich um Lieder der Romantik und nicht um echte Volkslieder handelt, bestes Beispiel etwa „Das Wandern ist des Müllers Lust“, das auch von Wilhelm Müller geschrieben wurde). Ähnliches geschah mit der Vertonung von „Am Brunnen vor dem Tore“ durch Silcher. Hier nochmal das Gedicht von Wilhelm Müller mit einer wunderbaren Postkarten-Illustration von 1917 (aus dem Goethezeitportal):

Der Lindenbaum

mueller_brunnen_wssb_80__500x784_2Am Brunnen vor dem Tore,
Da steht ein Lindenbaum:
Ich träumt’ in seinem Schatten
So manchen süßen Traum.

Ich schnitt in seine Rinde
so manches liebe Wort;
Es zog in Freud und Leide
Zu ihm mich immer fort.

Ich mußt’ auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht,
Da hab ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht.

Und seine Zweige rauschten,
Als riefen sie mir zu:
Komm her zu mir, Geselle,
Hier findst Du Deine Ruh!

Die kalten Winde bliesen
Mir grad in’s Angesicht;
Der Hut flog mir vom Kopfe,
Ich wendete mich nicht.

Nun bin ich manche Stunde
entfernt von jenem Ort,
Und immer hör ich’s rauschen:
Du fändest Ruhe dort.

 

Nähere Informationen zum Gedicht und den Vertonungen mal wieder bei wikipedia

Anmerkung der Redaktion: dies ist das fünfzehnte Ergebnis zu dieser Aufgabe, Autor ist natürlich Wilhelm Heinrich Wackenroder selbst. Viel Vergnügen bei der Lektüre und danke an Herrn Wackenroder!


wackenroWilhelm Heinrich Wackenroder
Friedhof der Jerusalemer und Neuen Kirche I
Mehringdamm Abt. A (Grab nicht mehr vorhanden)
Berlin

 

Romantische Schule
frau_presser
Schlierseestrasse 20
80000 Berlin


Bewerbung auf Ihre Stellenanzeige im Arbeitsheft für Berliner Schulen „Berufswahl 1796″ vom 22.Januar 1797

Berlin, 30. Januar 1797

Sehr geehrte frau_presser,

mit besonderem Interesse habe ich im Arbeitsheft für Berliner Schulen „Berufswahl 1796″ gelesen, dass sie einen professionellen Schriftsteller für Ihre „ Ausstellung über die Romantik“ suchen.

Als Sohn des ersten Berliner Justizbürgermeisters geboren und in einem streng preußischen und pietisstischen Elternhaus aufgewachsen, studierte ich in Erlangen Jura. Somit kenne ich mich neben der Romantik, auch in diesen bereichen sehr gut aus. Derzeit schreibe ich gemeinsam mit meinem freund Ludwig Tieck noch an den „Phantasien über die Kunst“. Außerdem konnte ich durch meine vielen Reisen, mit meinem ständigen Begleiter Ludwig Tieck, durch Franken, dessen Kunstschätze und Bauwerke großen Eindruck auf mich machten, großes Wissen sammeln. Durch weitere Reisen, die mich durch die Welt der italienischen kunst führten, konnte ich mein Wissen noch mehr erweitern, was mich auch schließlich dazu verleitete die „Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ niederzuschreiben.

Gerne würde ich bald von Ihnen hören und persönlich mit Ihnen sprechen.

Mit freundlichen Grüßen

 


Quellen: gbbb-berlin, wikipedia, gutenberg

Anmerkung der Redaktion: dies ist das vierzehnte Ergebnis zu dieser Aufgabe, Autor ist natürlich E.T.A. Hoffmann selbst, der hier irgendwo zwischen Rap und moderner Lyrik dichtet. Viel Vergnügen bei der Lektüre und danke an Herrn Hoffmann!

eta_hoffmann_2

Siebzehnhundertsechsundsiebzig
Eta Hoffmann wird geboren
Sohn von Christoph Ludwig

Zwei Jahre später- die Ollen lassen sich scheiden
Eta zieht mit Mommy weg
Um den Macker zu meiden

Eta studiert Jura
Auf Daddys Wunsch
Eta findets scheiße
Und trinkt deshalb Punsch

Dirigent, Musiker, Komponist
Musik ist sein Leben
Eta bleibt ein Optimist

Und von Mozart der coolen Sau
Leiht er sich den Namen, gar nicht schlau
Und so heißt er nun Amadeus, dieser Schelm
Statt seinem bürgerlichen Namen Wilhelm

Schreiber, Schriftsteller, Literat
Eta lässt sich nicht dissen
Literatur macht ihn fanat

Versetzt, entlassen, angezeigt
Die Politik hasst ihn
Eta ist zum kämpfen bereit

Schmerzen, Lähmung, Rückenmark
Juni 1822
Eta endet im Sarg

etahoff

Quellen: wikipedia, gutenberg

Anmerkung der Redaktion: dies ist das dreizehnte Ergebnis zu dieser Aufgabe, Autor ist natürlich Friedrich Freiherr de la Motte Fouqué selbst, der sich hier um eine Stelle in der „Romantischen Schule“ bewirbt. Viel Vergnügen bei der Lektüre und danke an Herrn Fouqué!

 

fouque2An:

frau_presser

http://www.romantischeschule.wordpress.com

München

  

Von:

Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte Fouqué

Berlin

 


Bewerbung um einen Vollzeitjob bei der „RomantischenSchule“  

                                                                                              Berlin, den 24.01.1843

Sehr geehrte frau_presser,                                             

da ich neulich erfahren habe, dass sie Mitarbeiter in Vollzeit für ihr Blog http://www.romantischeschule.wordpress.com suchen und ich schon seit längerem auf der Suche nach einer Tätigkeit bin, möchte ich mich hiermit um diese Stelle bewerben.

Aus Ihrer Internet-Adresse http://www.romantischeschule.wordpress.com schließe ich, dass Sie auf der Suche nach Romantikern sind und da ich mich seit Ende des 18. Jahrhunderts mit dieser Zeitepoche beschäftige, finde ich, dass ich Ihren Erwartungen entsprechen werde. In meinem Lebenslauf werden sie auch meine Werke finden, die ich „romantisch“ verfasst habe. Ich hoffe meine Kreativität, Flexibilität und Erfahrungen Ihnen unter Beweis stellen zu können.

Über ein persönliches Vorstellungsgespräch würde ich mich natürlich sehr freuen aber auch telefonisch stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

fouque1

 

Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte Fouqué


 

Lebenslauf: 

Name: Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte Fouqué

Geburtsdatum/-ort: 12.02.1777 in Brandenburg a.d. Havel

Sterbedatum/-ort: 23.01.1843 in Berlin 

Beruf: deutscher Dichter

Familie: altadelige französische Hugenottenfamilie                   

Bildung: 1782 durch Hauslehrer Wilhelm Heinrich Albrecht Fricke

                  1783 durch Hauslehrer Ditherich Arnold Friedrich Sachse

Armeezeit: 1794 als Kornett in der preußischen Armee

                      1813 Abschied von der Armee wegen Erkrankung

Ehefrauen: 1798 Marianne Schubaert (nach Jahren: Scheidung)

                       1803 Caroline Philippine von Rachow (gest.: 1831)

                       1833 Albertine Maria Tode

Kinder: Tochter Marie Luise Caroline (*1803)

                Sohn Karl Friedrich Wilhelm (*1839)

                Sohn Friedrich Wilhelm Waldemar (*1843)                 

Begegnungen mit: Goethe, Schiller, Herder, Arnim, Brentano, Chamisso,

                                     Eichendorff, Kleist, … 

Hobbies: dichten, flirten, ….

Werke: Romanzen vom Thal Ronceval“ (1805) 

                „Die Versuche und Hindernisse Karls“ (1808 )

                „Alvin“ (1808 )

                „Numancia“ (1809)

                „Der Held des Nordens“ (1810)

                „Undine“ (1811)

                „Der Zauberring“ (1813)                       


Berlin, den 24.01.1843

fouque

 

 

 

Quellen: wikipedia, fouque-gesellschaft, cpw-online, gutenberg

Anmerkung der Redaktion: dies ist das zwölfte Ergebnis zu dieser Aufgabe, Autorin ist natürlich Bettina von Arnim selbst. Viel Vergnügen bei der Lektüre und danke an Frau von Arnim!

Anlässlich des 150. Todestages von Bettina von Arnim wollen wir ihr, einer bedeutenden Romantikerin, gedenken. Bettina von Arnim hatte bereits zu Lebzeiten relativ großes Ansehen, so dass auch ihr Werdegang für die „Romantische Schule(n)“ interessant war und noch immer ist. Die Beschreibung ihres Lebens könnte sich in etwa so zugetragen haben:

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Am 4. April 1785 wurde ich als Tochter des Kaufmanns Peter Anton Brentano und Maximiliane Brentanos (geb. La Roche) in Frankfurt/Main geboren, aber gute Freunde nennen mich auch Bettine. Als siebtes von zwölf Kindern können Sie sich bestimmt vorstellen, dass es daheim immer viel zu lachen und viele Streiche gab, egal ob mit den Kleinen oder mit den Großen. Jedoch am engsten fühlte ich mich mit meinem Bruder Clemens (von meinen Geschwistern) verbunden, der auf meine Entwicklung sowie auf mein späteres Leben sehr großen Einfluss hatte! Aber dazu später mehr.

Nachdem meine Eltern verstorben sind, nahm mich meine herzallerliebste Großmutter Sophie von La Roche bei sich auf. Sie hatte mir ermöglicht Privatunterricht im Zeichnen, der Kompositionslehre und Latein genießen zu dürfen und hielt Kontakt mit vielen bewundernswerten Literaten. So kam es eines Tages, dass ich die Haustür öffnete, mir ein Unbekannter gegenüberstand, meine Hand küsste und ich ihn kurzerhand ohrfeigte. Damals wusste ich nicht, dass es Gottfried Herder war, wie beschämend, aber sie hätten sein Gesicht sehen sollen: Er verzog keine Miene und stellte nur fest, dass ich hoffentlich weiterhin so selbstbewusst sei wie jetzt. Zu ihm schaute ich auf;

überdies fand ich im Haus meiner Großmutter Briefe von Johann Wolfgang von Goethe, in denen alles darauf hindeutete, dass der liebe Goethe mit meiner Großmama liebäugelte. Kurzerhand wollte ich der Sache auf den Grund gehen und nahm sofort Kontakt mit Goethes Mutter und später auch mit ihm selbst auf. Leider waren Goethes Briefe rar und meist nur kurz. Dennoch blieb unsere Freundschaft aufrecht, bis seine Frau Christine unserer Band tiefer Verbundenheit durchtrennte.

Ebenso fasziniert wie von Goethe war ich von der fünf Jahre älteren Karoline von Günderode, die mich lange Stunden meines Lebens als eine recht gute Freundin begleitete und mir zur Seite stand. Während meiner „romantischen“ Zeit, oder wie man das auch immer neudeutsch ausdrückt, tauschte ich mich berühmten Personen, wie Ludwig Tieck (den haben Sie doch auch nach seiner Lebensgeschichte gefragt, nicht wahr?) oder den Gebrüdern Grimm aus, die mich in literarischer Weise inspirierten.

Allerdings muss ich Ihnen gestehen, dass ich immer schon anders war als die anderen, die der Etikette folgten, sich an alle Regeln hielten. Ich war der Meinung auch als Frau, oder gerade als Frau solle man selbstständig sein, sich selbst erforschen und erfahren, durchaus Kontra bieten und seine Lebensträume verwirklichen. In meiner Kindheit war mein größter Traum „Wolkenschwimmer“ zu werden, was meine Großmutter nur mit typisch Bettine kommentierte. Außerdem war ich mit 25 Jahren noch immer nicht das „Weib hinter dem Herd“, wie es eigentlich Brauch war, so früh wie möglich zu heiraten. Schließlich nahm mich mein Bruder Clemens zu seinen Lesetreffen mit und stellte mir Achim von Arnim, einen seiner Freunde vor, der schon bald großes Interesse an mir bekundete, ich mich aber noch gegen die Vorstellung eines braven „Hausmütterchens“ und einer philisterhaften Zukunft wehrte!

Im nachhinein betrachtet mag unsere heimliche Hochzeit 1811 überstürzt scheinen, aber unsere Gefühle sandten uns in die richtige Richtung, nämlich in eine Art Zauber. Um es bei einem Geheimnis oder Zauber zu belassen, konnten wir uns nur in Anwesenheit eines betagten Priesters die ewige Treue schwören, ohne Verwandte oder Bekannte. Dem entsprechend war unsere Hochzeitsnacht äußerst abenteuerlich: Dadurch dass niemand von unserem ewigen Bund wusste, musste sich Achim heimlich in mein Zimmer schleichen, das ich mit wohlriechenden, farbigen Blüten schmückte. Fast hätten ihn meine Schwester Gunda oder mein Schwager auf dem Weg in mein Gemach entdeckt. Welchen Aufruhr das gegeben hätte, können Sie sich heute wahrscheinlich gar nicht mehr vorstellen! Wobei wir nach einigen Tagen unsere Vereinigung eröffneten und der Zauber wohl dadurch entzaubert wurde.

Bereits nach kurzer Zeit holte mich all dies spießbürgerliche Leben ein, in welches ich mich als junge Dame nie hineindrängen lassen wollte! Achim und ich zogen sieben Kinder auf, wobei diese Aufgabe eher die meine war. Denn wenn die Kinder krank waren, war ich es, die sich um sie kümmerte, weil er die meiste Zeit unserer 20-jährigen Ehe auf dem Gut Wiepersdorf verbrachte. Meine Arme und Beine müde, die Augen voll schlaf, die Kehle voll Wiegenlieder, wurde ich selbst zum Kind, das sich erstaunt wunderte, in dieser Welt zu sein! Erst 1831 als mein dennoch geliebter Gatte plötzlich verstarb, konnte ich mich wieder meinem „alten“ Leben widmen, nämlich der Literatur. Ich beteiligte mich an der Pflege von Choleraerkrankten, setzte mich für unterdrückte Randgruppen, wie Juden oder allgemein den Frauen, ein und äußerte meine Haltung aus politischer Sicht

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Anmerkung der Redaktion: Kurz nach Entstehung dieser Aufzeichnungen ist Bettina von Arnim am 20. Januar 1859 in Berlin gestorben, nachdem sie fünf Jahre zuvor einen Schlaganfall erlitt, von dem sie sich nicht mehr erholte.

Den meisten wird sie sicherlich noch als Gesicht des hellgrünen 5-Mark Scheines bekannt sein. Heute gibt es den sog. Bettina-von-Arnim-Preis bzw. Oberschulen mit ihrem Namen, und die Bettina-von-Arnim-Gesellschaft, gegründet zu ihrem 200. Geburtstag, was ihre literarische Bedeutung hervorhebt.

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Quellen: dichterinnen, gutenberg, vonarnim, wikipedia

mendelssohn_bartholdyHeute, am 03. Februar, vor 200 Jahren, also 1809, ist einer der bekanntesten Komponisten der Romantik, Felix Mendelssohn-Bartholdy, geboren worden.

Um ihn entsprechend zu ehren, hören wir uns heute im Unterricht mehrere seiner romantischen Lieder an. Die Auswahl ist auch vom Zufall und der verfügbaren CD (gesungen von Dietrich Fischer-Dieskau) bestimmt. Jedenfalls beschäftigen wir uns mit dem „Minnelied im Mai“, Text von Ludwig Hölty, mit dem „Maienlied“, getextet von Jacob van der Warte und dem „Schifflein“, dessen Text von Ludwig Uhland stammt. Wir hören das Lied „Lieblingsplätzchen“, das Friederike Robert, teilweise aber auch Bettina von Arnim zugesprochen wird und die „Meerfahrt“, Text von Heinrich Heine.

Hierzu sammeln wir die Motive dieser romantischen (Liebes-)Lieder und beschäftigen uns mit dem formalen Aufbau eines Lieds.

Also: herzlichen Glückwunsch zum 200. Geburtstag, Herr Mendelssohn-Bartholdy! 

Der Name Mendelssohn sollte einer gewissen Person übrigens ohnehin bekannt vorkommen… 😉