Anmerkung der Redaktion: dies ist das fünfzehnte Ergebnis zu dieser Aufgabe, Autor ist natürlich Wilhelm Heinrich Wackenroder selbst. Viel Vergnügen bei der Lektüre und danke an Herrn Wackenroder!


wackenroWilhelm Heinrich Wackenroder
Friedhof der Jerusalemer und Neuen Kirche I
Mehringdamm Abt. A (Grab nicht mehr vorhanden)
Berlin

 

Romantische Schule
frau_presser
Schlierseestrasse 20
80000 Berlin


Bewerbung auf Ihre Stellenanzeige im Arbeitsheft für Berliner Schulen „Berufswahl 1796″ vom 22.Januar 1797

Berlin, 30. Januar 1797

Sehr geehrte frau_presser,

mit besonderem Interesse habe ich im Arbeitsheft für Berliner Schulen „Berufswahl 1796″ gelesen, dass sie einen professionellen Schriftsteller für Ihre „ Ausstellung über die Romantik“ suchen.

Als Sohn des ersten Berliner Justizbürgermeisters geboren und in einem streng preußischen und pietisstischen Elternhaus aufgewachsen, studierte ich in Erlangen Jura. Somit kenne ich mich neben der Romantik, auch in diesen bereichen sehr gut aus. Derzeit schreibe ich gemeinsam mit meinem freund Ludwig Tieck noch an den „Phantasien über die Kunst“. Außerdem konnte ich durch meine vielen Reisen, mit meinem ständigen Begleiter Ludwig Tieck, durch Franken, dessen Kunstschätze und Bauwerke großen Eindruck auf mich machten, großes Wissen sammeln. Durch weitere Reisen, die mich durch die Welt der italienischen kunst führten, konnte ich mein Wissen noch mehr erweitern, was mich auch schließlich dazu verleitete die „Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ niederzuschreiben.

Gerne würde ich bald von Ihnen hören und persönlich mit Ihnen sprechen.

Mit freundlichen Grüßen

 


Quellen: gbbb-berlin, wikipedia, gutenberg

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